Warum ich gehe, wenn ich bleiben will
Persönlicher Erfahrungsbericht | ADHS, Beziehungen und acht Abschiede
Jonas ist 34 und hat acht Mal geliebt. Er hat eine Frau per WhatsApp verlassen, die er vermisste. Eine am Telefon — und ihr danach beim Umzug geholfen. Er hat eine angelogen, um sie nicht zu verletzen, und sie damit mehr verletzt als jede Wahrheit. Er hat die Frau seines Lebens gehen lassen, weil ein kluger Spruch ihm sagte: Was du liebst, lass frei. Seitdem sitzt ein Kloß in seinem Hals, den kein Arzt wegbekommt.
Erst mit Mitte dreißig versteht Jonas, was all diese Abschiede verbindet: ein Gehirn, das anders liebt, anders streitet, anders flieht. ADHS — die Diagnose hatte er seit der Grundschule. Verstanden hat er sie ein Leben zu spät. Fast.
„Warum ich gehe, wenn ich bleiben will" ist die schonungslos ehrliche Geschichte eines Mannes, der lernen musste, dass Loslassen nicht immer Liebe ist — manchmal ist es nur Angst im Weisheits-Kostüm. Ein Buch zum Lachen, Weinen und Wiedererkennen.
Für alle, die zu früh gegangen sind. Und für alle, die nie verstanden haben, warum er ging — obwohl er doch bleiben wollte. Vielleicht steht die Antwort hier.
Jedes Kapitel endet mit einem „Was ich heute weiß" — eine erarbeitete Einsicht, keine Vorstellung.
Ein persönlicher Erfahrungsbericht, keine medizinische Beratung. Wenn du dich in diesen Seiten wiedererkennst, lohnt sich ein Gespräch mit einer Fachperson — Jonas weiß das aus eigener Erfahrung.
In anderen Sprachen
Das Buch ist in mehreren Sprachen erschienen:
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